Maria Peters
Beim Ordnen ihrer Unterlagen stieß ich auch auf eine Mail vom 28.10.2010 mit Sätzen zu einer kleinen Geschichte, die ich nur zusammengefasst habe. WM
Rein zufällig fanden sich an einem Morgen kurz vor dem Weihnachtsfest drei Mütter am obigen Ort ein. Lag es an der zurzeit hier herrschenden grimmigen Kälte und den verschneiten Straßen oder war es das bevorstehende Weihnachtsfest. Kurz — das Gesprächsthema waren ihre erwachsenen Kinder, die sich mit ihren Familien aus beruflichen Gründen, in Mexiko, Moskau und Singapur befinden. Zu ihnen gesellten sich zwei junge Frauen aus der Dominikanischen Republik, die auf Befragen erzählten, dass eine von ihnen seit einigen Jahren in Deutschland lebt und nun seit längerer Zeit in Bad Westernkotten wohnt.
Nach dieser kleinen Begegnung beim Warten an der Bushaltestelle machte ich mir so einige Gedanken. Wenn Bad Westernkotten auch nicht der berühmte “Nabel der Welt“ ist, so ist doch unser kleiner Ort von der Globalisierung schon voll eingeholt. So fielen mir noch einige weitere junge Westernkottener — Westernkötter ein, die im Ausland ihre zweite Heimat gefunden oder zu mindestens beruflich einige Jahre dort unterwegs sind. Spontan fallen mir hier die Länder Australien, Frankreich, Franz. Guyana, Osterreich, die Schweiz, USA, Kanada ein. Meine Aufzählung ist sicher nicht vollständig.
Wahrscheinlich gibt es noch den einen oder anderen früheren Mitbürger, der in einem für uns „FREMDEN LAND“ in diesen Vor-Weihnachtstagen an seine Kindheit in Bad Westernkotten denkt.

Ein Gespräch an der Bushaltestelle – mit KI erstellt