2002: Zur Geschichte der Heimatfreunde Bad Westernkotten

aus. Vertell mui watt 2002, Nr. 186 – 197

Von Wolfgang Marcus

Vorgeschichte und Gründung

Der Verein „Heimatfreunde Bad Westernkotten e.V.“ wurde am 4. Mai 1981 gegründet und schon einige Monate später als gemeinnütziger Verein anerkannt.[1]

Erste Initiativen zur Gründung des Vereins waren von Ursula Lüning und Heinrich Konieczny ausgegangen. Sie hatten sich an den fünf Jahre vorher gegründeten Kur- und Verkehrsverein gewandt, und so fand sich das Thema auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Kur- und Verkehrsvereins am 25.3.1980.[2] Dabei wurde beschlossen, dass ein „Heimat- und Kulturring Bad Westernkotten“ gegründet und dem Kur- und Verkehrsverein angeschlossen werden sollte. An die Bad Westernkötter Bevölkerung erging der Appell, sich dafür zu melden.

In der Folgezeit gab es aber doch kritische Diskussionen, ob ein solcher Verein überhaupt sinnvoll sei, dies auch vor dem Hintergrund, dass es schon zahlreiche Vereine, so auch einen Förderverein (Friedhofshalle) und einen Kur- und Verkehrsverein, gab. Auch habe ich seinerzeit kritisch angemerkt, ob die Anbindung an den Kur- und Verkehrsverein nicht problematisch sei, weil dann zu stark kommerzielle Interessen das Vereinsleben prägen würden.[3]

Klärung erfolgte bei einem Treffen im Oktober 1980. Dazu heißt es im Heimatbuch: „Vorausgegangen war ein erstes Treffen interessierter Heimatfreunde im Oktober 1980 unter Wortführung von Ursula Lüning, Wolfgang Marcus und Friedhelm Johannknecht, die den langgehegten Wunsch vieler Bürger von Bad Westernkotten vortrugen, eine Einrichtung zu schaffen, die sich um die Pflege heimatlichen Brauchtums bemüht. Erfreulicherweise wurde bereits einen Monat später ein geeigneter Raum im „Haus des Gastes“[4] von der Kurverwaltung zur Verfügung gestellt, der schon bald zu einer gemütlichen Heimatstube umfunktioniert wurde. Im Februar 1981 konnte einem breiten Publikum eine interessante Ausstellung unter dem Motto ‚Westernkotten um die Jahrhundertwende‘ vorgestellt werden […] Für den 4. Mai 1981 wurde die eigentliche Gründungsversammlung einberufen. In einer offiziellen Sitzung entschieden sich die Anwesenden für den Namen ‚Heimatfreunde Bad Westernkotten‘ und wählten als 1.Vorsitzende Maria Peters, zum 2. Vorsitzenden Heinrich Konieczny, als Schriftführerin Ursula Lüning und als Kassiererin Elisabeth Schmidt.“

Erwähnt werden muss, dass diese Gründung nicht die erste Gründung eines Heimatvereins war: Bereits im Dezember 1950 war ein „Heimat- und Verkehrsverein“ im Saale Dietz gegründet worden, der allerdings etwa drei Jahre später schon wieder einging.[5]

Der Heimatverein unter dem Vorsitz von Maria Peters (1981 – 1987)

Über die Jahre bis 1986 berichtet das Heimatbuch:[6]

„Weitere herausragende Aktivitäten in der Folgezeit:

  • Auf Anregung des Heimatforschers Hans-Dieter Tönsmeyer wurde in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät und dem Landeskonservator das Gemälde „Westernkotten anno 1666“ von C. Fabritius restauriert und die Kosten (1/3) in Höhe von 1465,.- DM von den Heimatfreunden übernommen. Das Gemälde wird in Expertenkreisen als heimatkundliches Kleinod gewertet.[…]
  • Im November 1981 erfolgte der Beitritt zum Westfälischen Heimatbund.
  • Seit 1983 wird der Weihnachtsmarkt als regelmäßige Veranstaltung am 1. Adventssonntag im Johanneshaus durchgeführt. Der Erlös dient der Herausgabe dieses Buches. Ebenso konnte die Arbeitsgruppe ‚Trachtenpuppen‘ einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung dieses Projektes beitragen.
  • Auflebenlassen der kirchlichen Traditionen wie Palmbundbinden, Osterfeuer, Krautweihe und Erntedank; wobei besonders das Erntedankhochamt in plattdeutscher Sprache einen guten Anklang – auch über die Grenzen unseres Dorfes hinaus – findet.
  • März 1984: Ausstellung ‚Schöne alte Handarbeiten‘.
  • Seit Januar Treffen des Arbeitskreises ‚Dütt und Datt – op Küötter Platt.‘
  • Juli 1985: Jubiläumsausstellung im Johannes-Haus ‚350 Jahre Lobetag.‘
  • November 1985: Bildung eines Arbeitskreises zur Erforschung der Ortsgeschichte.
  • Weiter wurden regelmäßig kunsthistorische und heimatkundliche Exkursionen durchgeführt, z.B. nach Soest, Münster, Paderborn, Detmold, Rüthen, Geseke.
  • Erwähnenswert sind noch die jährlichen Schnadgänge, die teils in Zusammenarbeit mit den St.-Georgs-Pfadfindern, teils mit der KAB des Ortes durchgeführt werden. Drei neugesetzte Schnadsteine wurden von den Heimatfreunden Werner Niggenaber und Norbert Kemper gegossen und beschriftet.[…] Der Verein hat z.Z. 70 Mitglieder.“

Für die folgenden Jahre liegt eine handgeschriebene Ortschronik vor[7]. Daraus sind die Daten für die Heimatfreunde entnommen worden. Nicht erwähnt werden im Folgenden u.a. die zahlreichen Aufsätze, die zu Bad Westernkotten in dieser Zeit erschienen sind.[8]

1987

11.4.: Öffentliches Palmbundbinden auf dem Kirchplatz

19.4.: Osterfeuer am Holzweg

1.5.: Maigang nach Bökenförde

31.5.: 6. Schnadgang, entlang der westlichen Grenze, zus. mit der KAB

Der Heimatverein unter dem Vorsitz von Albert Richter (1987 – 1997)

1987[9]

22.9.: JHV; Albert Richter wird neuer 1. Vorsitzender, Wolfgang Marcus 2. Vorsitzender; Geschäftsführerin Maria Peters; Kassierer: Aloys Tappe; die Arbeit wird stärker auf Arbeitskreise verlagert.

4.10.: Plattdeutsche Erntedankmesse mit Pfr. Luig, Werl.

8.11.: Präsentation des neuen Heimatbuches „Bad Westernkotten. Altes Sälzerdorf am Hellweg“, das in einer Auflage von 1600 Stück erscheint.

29.11.: Weihnachtsbasar, erstmals auch mit Spezialitäten vom Schwein.

4.12.: Eröffnung der heimatkundlichen Veröffentlichungsreihe „Vertell mui watt“.

1988

26.3.: Palmbundbinden.

1.5.: Mairadtour ins Delbrücker Land.

28.5.: Eröffnung der Ausstellung „Schulgeschichten“ zum 20jährigen Bestehen der heutigen Schule.

2.6.: Schnadgang entlang der westlichen Grenze.

Juli: Restaurierung des Wegkreuzes am Sauerländer Weg.

20.8.: Krautbundbinden.

25.11.: JHV; nach der Herausgabe des Heimatbuches kann ein auch finanziell positives Resümee gezogen werden.

27.11.: Zum 6. Mal Weihnachtsbasar.

Anfang Dezember: Schrops Kreuz restauriert.

2.12.: Zu Gast beim Lippstädter Heimatbund.

1989

8.1.: Krippenfahrt nach Liesborn, Soest und Diestedde.

18.3.: Palmbundbinden.

14.4.: Westfälischer Abend mit Volksliedern und Dönekes

12.8.: Krautbundbinden.

31.8.: Der Stadtrat beschließt die Unterschutzstellung der Schäferkämper Wassermühle.

15.9.: Westfälischer Abend auf Dietzen Saal mit Prof. Gössmann.

24.9.: Präsentation des 2. Buches des Vereins, der Heimatlichen Grundschulmappe; nachmittags Schnadgang.

Nov.: Die JHV beschließt für 1990 die Herausgabe eines Plattdeutschbuches.

Dez.: Plattdeutscher Lesewettbewerb.

10.12.: Wiedereröffnung der Heimatstube nach einer längeren Pause mit einer Ausstellung von altem Kunsthandwerk.

1990

18.1.: Auf Initiative der Heimatfreunde werden das Kreuz in der Pöppelsche und 4 Heiligenhäuschen unter Denkmalschutz gestellt.

29.1.: Antrag, Gassen und kleineren Wegen Namen auf heimatkundlicher Grundlage zu geben.

7.4.: Beim Palmbundbinden auch zahlreiche Kurgäste zu Gast.

Osterfeuer mit ca. 100 Teilnehmern.

1.5.: Mairadtour zum Brünneken, durch den Lippstädter Stadtwald und nach Hellinghausen.

21.7.: Der Patriot berichtet, dass die NRW-Stiftung die Schäferkämper Mühle gekauft und den Heimatfreunden überlassen hat.

1.8.: Einstellung von Heinz-Josef Sprengkamp im Rahmen einer AB-Maßnahme. Er erarbeitet die Geschichte des Heilbades. Ab 1.11. tritt Herr Odo-Frigger Schäfer die Nachfolge an (bis Ende Februar 1991).

26.8.: Zu Gast beim Heimatverein in Mellrich.

9.9.: Neunter Schnadgang, zus. mit der KAB; Strecke durch das Pöppelschetal.

23.11.: Im Rahmen der JHV wird das dritte Buch des Vereins „Vertell mui watt op Westernküötter Platt“ präsentiert.

2.12.: Weihnachtsmarkt im Johannes-Haus.

1991

13.2.: Gesprächsabend zur Aufarbeitung der Kurgeschichte, ca. 30 Teiln.

3.3.: Wanderung nach Öchtringhausen mit Grünkohlessen.

23.3.: Palmbundbinden.

30.3.: Symbolischer Osterfeuer auf dem Kirchplatz.

11./12.5.: Fahrt nach Quedlinburg und Duderstadt.

17.8.: Krautbundbinden.

22.9.: 10. Schnadgang, Zusammentreffen mit Erwitter Heimatfreunden.

26.9.: Unterschutzstellung des Peststeins im Muckenbruch auf Antrag der Heimatfreunde.

6.10.: Erntedankmesse in Platt.

12.10.: Präsentation von Modellen für einen möglichen Kirchplatzbrunnen.

15.10.: Die zweite Auflage der heimatkundlichen Grundschulmappe erscheint.

23.11.: Westfälischer Abend mit Jupp Balkennol und 150 Gästen.

1992

18.1.: JHV mit 50 Teilnehmern mit Vortrag von Dr.Vogel über die Steinbrüche.

11.4.: Palmbundbinden mit guter Resonanz.

19.4.: Nur kleines Osterfeuer auf dem Kirchplatz.

17.5.: Ausflugsfahrt nach Kleinenberg.

31.5.-3.6.: Parisfahrt zus. mit der KAB, Fahrtleiter sind Pater Witzel u. Albert Richter.

15.8.: Krautbundbinden mit mäßigem Interesse.

13.9.: Radtour zus. mit der KAB nach Cappel.

25.9.: Ausstellung „150 Jahre Kurort“ wird eröffnet.

16.10.: Plattdeutscher Gottesdienst mit Pfr. Reinhard Isenberg aus Warstein, der einige Zeit in Erwitte tätig war.

18.11.: Die Sanierung der Mühle ist angelaufen. Mühlenkarten werden als erster Beitrag zur Finanzierung des Eigenanteils verkauft.

25.11.: Gesprächsabend zum Thema „Heimkehrerverband“.

28.12.: Der Verein übergibt einen Teil seiner Sammlung usw. an das Stadtarchiv Erwitte.

1993

1.1.: Der Heimatverein hat 144 Mitglieder. Den Vorstand bilden Albert Richter (1. Vors.), Wolfgang Marcus (2. Vors.), Maria Peters (Geschäftsführerin) und Franz Vollmer (Kassierer).

Anfang Januar überreicht der Verein dem Stadtarchiv 18 Ordner mit Zeitungsartikeln zu Bad Westernkotten.

19.1.: Durch Vermittlung der Heimatfreunde wird dem Stadtarchiv der Nachlass von Heimatforscher Heinrich Eickmann übergeben.

22.1.: JHV; 39 Teiln., im Mittelpunkt der Beratungen steht die Restaurierung der Schäferkämper Wassermühle.

31.3.: Die Heimatstube im „Haus des Gastes“ muss schließen, da die Kurverwaltung Eigenbedarf angemeldet hat. Der größere Teil der Exponate soll demnächst in der Schäferkämper Mühle zu sehen sein.

3.4.: Wieder öffentliches Palmbundbinden unter Leitung von Elisabeth Lammert und Maria Peters.

Symbolisches Osterfeuer auf dem Kirchplatz unter der Regie der Heimatfreunde.

9.5.-12.5.: Studienfahrt nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, zusammen mit der KAB.

Mitte August stehen die Konzeption und Finanzierung der Schäferkämper Wassermühle und des Kötterhauses fest.

14.8.: Wieder Krautbundbinden

26.9.: 11. Schnadgang mit Abschluss bei Hoppe-Klosebaum.

2.10.: Hüttenabend, zus. mit der KAB, in Nuttlar.

3.10.: Erntedankgottesdienst und Gestaltung eines schönen Erntealtares.

1994

13.1.: Vortrag von Dr. Bergmann zur Wüstungsgeschichte.

1.2.: Der Verein kann das letzte noch fehlende Protokoll der Gemeindevertretung Westernkotten sicherstellen.

16.2.: Erstmals wird für die Kurgäste ein Historischer Rundgang angeboten.

23.2.: Vortrag von Dr. Schüwer, Münster, über westfälische Dialekte.

26.3.: Öffentliches Palmbundbinden, Osterfeuer wieder nur in kleiner Form auf dem Kirchplatz

22.4.: JHV mit nur 19 Teilnehmern; dabei ein Film von der Studienreise nach Brandenburg.

23.5.: Teilnahme am 1. Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag)

13.8.: Öffentliches Krautbundbinden.

10.u.11.9.: Feierliche Eröffnung der Schäferkämper Wassermühle mit mehr als 1000 Gästen; Festredner ist Herbert Neseker, Präsident der NRW-Stiftung.

Erntedankgottesdienst in plattdeutscher Sprache.

Ab 1.10. wird jeden Samstag eine Mühlenführung angeboten.

3.10.: Exkursion nach Geseke.

5.10.: Eröffnung einer Ausstellung „Alte Ansichtskarten“ in der Volksbank.

1.12.: Erstmals Stammtisch auf dem Mühlenspeicher (später nicht mehr fortgesetzt)

1995

2.1.: Film über die Entstehung der Mühle, 21 Teiln.

15.1.: Fahrt zum Krippenmuseum nach Telgte mit 50 Teiln.

15.3.: Der Mühlenführer erscheint in der Reihe „Technische Kulturdenkmale in Westfalen“.

28.3.: Treffen der Ortschronisten in der Mühle.

3.4.: Augustin-Wibbelt-Abend in der Mühle.

7.4.: JHV mit mehr als 40 Teiln.; Manfred Terbrüggen referiert über dorftypische Gestaltungen.

17.4.: Ausstellung rund um das Osterei.

5.6.: Teilnahme am 2. Deutschen Mühlentag mit einem Tag der offenen Tür an der Mühle.

22.7.: Magdalene Jesse erhält das Bundesverdienstkreuz.

12.8.: Krautbundbinden mit geringer Resonanz.

21.8.. Stadtrundgang in Erwitte.

9.-12.9.: Fahrt zus. mit der KAB in die Fränkische Schweiz.

10.9.: Öffnung der Mühle am „Tag des offenen Denkmals“.

15.9.: Dankeschönfahrt zu Mühlen im Möhnetal und zum Loagshof.

1.10.: Plattdeutscher Gottesdienst mit Pfr. Wienken aus Geseke.

8.10.: Schnadgang entlang der nördlichen Grenze.

Hebst: Gestaltung der Außenanlagen der Mühle, u.a. wird eine Hecke gepflanzt.

27.11.: Eröffnung der Ausstellung „Bad Westernkotten in Luftbildern von 1975“.

9.12.: Fahrt mit 50 Teilnehmern nach Rietberg und Wiedenbrück.

1996

8.3.: Literaturabend in der Mühle mit Mühlenmärchen.

30.3.: Öffentliches Palmbundbinden.

27.5.: Teilnahme am 3. Dt. Mühlentag

14.6.: JHV; neue 2. Kassiererin wird Annemarie Schröder. Der Film „Brauchtum im Jahreskreis“ findet Anklang.

15.6.: Ein Nachfahre der Erbsälzerfamilie Löper zu Gast in Bad Westernkotten.

24.6.: Literaturabend zum Thema „Rosen in der Literatur“.

28.7.: Radtour nach Störmede mit Führung durch Herrn Kemper.

16.8.. Krautbundbinden.

22.8.: Eine Bibliographie mit 218 Schriften zu Bad Westernkotten erscheint.

26.8.: Literaturabend zum Thema „Sommerfreude – Sommerglück“.

31.8.: Exkursion ins Ruhrgebiet „Auf Schalke“.

8.9.: Teilnahme am Tag des offenen Denkmals.

11.10.: Fossilienausstellung in der Sparkasse.

2.11.: Kritische Äußerungen der Heimatfreunde gegen den Teilabriss des alten Fachwerkhauses Zur Landwehr 2.

6.11.: Zwei Steinkreuze in der Feldflur restauriert.

27.11.: Literaturabend mit jüdischen Texten.

14.12.: Präsentation des neuen Buches „Bad Westernkotten. Historischer Rundgang“.

Der Heimatverein unter dem Vorsitz von Maria Peters: Zweite Amtszeit (1997 – 2001)

1997

18.4.1997: Bei der JHV sind 36 Mitglieder anwesend: Maria Peters wird als Nachfolgerin von Albert Richter zur 1. Vorsitzenden gewählt. Auseinandersetzungen gibt es um die Frage, ob auch aktive Kommunalpolitiker das Amt des 1. Vors. bekleiden sollten. Pfr. Müller erhält für den Kirchturm eine Spende von 1000 DM.

14.5.: Die Heimatfreunde bedauern in der Presse den Abriss des Fachwerkhauses Zur Landwehr 2.

19.5.: Am 4. Dt. Mühlentag hat auch die Schäferkämper Wassermühle wieder ihre Tore geöffnet.

22.5.: Dia-Vortrag zur Geschichte Bad Westernkottens von W. Marcus im „Westerntor-Haus“, ca. 50 Zuhörer.

25.6.: Die Heimatfreunde stellen die neuen Bewohner des Mühlengeländes, zwei Lippegänse, in der Presse vor.

3.7.: Prof. Gössmann als Gast der Heimatfreunde referiert über Annette von Droste Hülshoff aus Anlaß des. 200. Geburtstages der Dichterin.

5.-7.7.: Dr. Rudolf Loeper aus Schweden, Nachfahre der Erbsälzerfamilie Löper, zu Gast bei den Heimatfreunden und beim Lobetag.

15.8.: Wieder Krautbundbinden der Heimatfreunde auf dem Kirchplatz.

21.8.: Der Heimatverein präsentiert wieder einen vollständigen Vorstand. Neu im Team ist als 2. Kassierer Hans-Jürgen Klein. Annemarie Schröder wird Geschäftsführerin. Die Wälle im Ort sind nach Recherchen wohl einmalig in Westfalen, weil sonst nur Städte eine solche Landwehr aufweisen.

12.9.: Die Heimatfreunde besuchen die Kreuzausstellung im Museum Abtei Liesborn. Dort hat nun ein altes Vortragekreuz aus Westernkotten seinen Platz gefunden.

3.10.: Am Tag der deutschen Einheit veranstaltet der Heimatverein wieder einen Schnadgang. Etwa 50 Teilnehmer werden mit einem Bus zum Domhof gebracht, von wo es durch das Pöppelschetal bis Bökenförde geht. Unterwegs werden erstmals auch die Nachbarn aus Westereiden, Eikeloh und Bökenförde begrüßt. Der Abschluß an der Mühle wird vom Jagdhornbläserkorps Erwitte musikalisch umrahmt. Dabei wird auch der neue Mühlenschuppen eingeweiht.

5.10.: Der Heimatverein hat zum Erntedankfest wieder einen schönen Erntealtar erstellt und gestaltet das Hochamt als plattdeutsche Messe. Zelebrant: Pfr. i.R. Heinrich Wienken aus Geseke.

4.11.: Der Heimatverein gründet einen Arbeitskreis Salz, der u.a. ein Dorfmodell von 1829 bauen will.

29.11.: Die Heimatfreunde präsentieren ihr 2. Plattdeutsch-Buch „Et lut säu gut dat Küörter Platt“. Es umfaßt 80 Seiten und erscheint in einer Auflage von 500 Exemplaren. Leider nur 30 Anwesende bei der öffentlichen Präsentation.

2.12.: Der Literaturkreis der Heimatfreunde liest aus der „Judenbuche“ von Annette v. Droste-Hülshoff.

15.-19.12: Das Haus Osterbachstraße 14, das letzte im Ort aus dem 18. Jahrhundert, wird abgebrochen. Vorher hatte es deutliche Auseinandersetzungen zwischen dem Eigentümer und Vertretern der Heimatfreunde gegeben.

1998

12.1.: Der Arbeitskreis Salz zeigt einen Film über Salzhandel im Mittelalter (10 Teilnehmer).

17.1.: In den Heimatblättern erscheint ein umfangreicher Beitrag über die Saline Westernkotten im Jahre 1893.

27.1.:JHV; der Vorstand wird komplett im Amt bestätigt; Mathias Scharf von der ABU hält einen anschaulichen Diavortrag über das Pöppelsche-Tal.

9.2.: Das Dorfmodell, das der AK Salz erstellen will, nimmt weitere Formen an. Im Gespräch mit älteren Bad Westernköttern werden Einzelheiten der Geschichte erörtert.

13.2.: Dr. Piasecki aus Herne von der Internationalen Salzforschungsgemeinschaft, zu Gast bei Vorstandsmitgliedern. Mit ihm werden Schritte zur Realisierung eines Salzbuches erörtert.

5.3.: Literarischer Abend in der Mühle zu Friedrich-Wilhelm Webers „Dreizehnlinden“, 22 Teilnehmer.

29.3.: Ausflug zum Haus Vormholz und Haus Assen.

3.4.: Die Heimatfreunde sorgen dafür, daß die Gedenktafel des Heimkehrerverbandes Bad Westernkotten renoviert und im Kirchturm ihren Platz findet.

4.4.: Wieder traditionelles Palmbundbinden auf dem Kirchplatz.

6.5.: Exkursion zum Salzmuseum nach Bad Sooden-Allendorf.

29.5.: Fahrt des Literaturkreises nach Gut Winkhausen bei Boke.

1.6.: Teilnahme am Dt. Mühlentag. Nachmittags spielt die „Konsortmusik Möhnetal“ auf historischen Instrumenten. Mehr als 2000 DM Einnahmen.

2.6.: Eine Studentengruppe aus Bielefeld besichtigt unter Leitung von Wolfgang Marcus das historische Heilbad.

27.6.: Exkursion in das Bundesgolddorf Altenmellrich.

12.7.: Exkursion des Literaturkreises auf den Spuren des Dichters Friedrich Wilhelm Weber.

14.8.: Wieder Krautbundbinden auf dem Kirchplatz. Kräuterweihe am Sonntag im Rahmen einer Familienmesse, die von der kfd gestaltet wird.

4.10.: Plattdeutsche Messe mit Walter Schütte als Zelebrant. Auch der Erntealtar ist von den Heimatfreunden gestaltet.

25.11.: Lehrveranstaltung zum Thema Baumschnitt auf dem Mühlengelände mit Herrn Terbrüggen vom Kreis Soest.

28.11.: Als Dankeschön für alle aktiven Helfer gibt es nach Besichtigung des Erwitter Heimathofes ein Abendessen im Erwitter Schloss; etwa 40 Teilnehmer.

1999

11.1.: Bernd Funck und Wolfgang Marcus übergeben die 469 Seiten starke Chronik 1998 an Archivar Busch.

22.1.: Treffen des Literaturkreises als „Balladenabend“.

24.1.: Wanderung durch das Muckenbruch mit Erläuterungen und anschließenden Bratapfelessen in der Mühle.[P19.1.] Etwa 40 Teilnehmer lassen sich von Maria Peters, Josef Witthaut und Wolfgang Marcus über Geschichte, Jagdwesen und Pflanzenwelt des Muckenbruches informieren.[P4.2.]

27.1.: Der Salzarbeitskreis trifft sich mit Kurdirektor Loth.[P19.1.]

5.2.: JHV im Johannes-Haus. Der Vorstand wird im Amt bestätigt. Als Technischer Berater wird Ferdinand Mönnig neu in den Vorstand gewählt. Ulrich Grun aus Rüthen hält einen eindrucksvollen Vortrag zum Dreißigjährigen Krieg[P30.1.u.10.2.]

6.2.: Der Patriot berichtet von der erfolgten Unterschutzstellung des Steinkreuzes bei der Erwitter Warte.[P6.2.]

8.3.: Filmvorführung im Westerntor-Haus. Gezeigt wird der erste Heimatfilm des Ortes „Bei uns zu Haus“. Mehr als 70 Teilnehmer. Wegen Platzmangels müssen zahlreiche Besucher auf einen späteren Termin vertröstet werden.[P5.3.u.16.3.]

8./9.3.: Tierfrevel: Eine der Lippegänse an der Mühle wird von Unbekannten erdrosselt.[P12.3.]

14.4.: Wieder fast 70 Gäste bei der zweiten Vorführung des Films „Bei uns zu Haus“ von 1956.[P13.4.]

Ab Mitte April zeigen die Heimatfreunde eine kleine Ausstellung mit Luftbildern der Alliierten aus den Kriegsjahren 1944/45 von Westernkotten.[P23.4.]
17.5.: Im Rahmen der Gemeindemission informieren Mitglieder der Heimatfreunde die Grundschulkinder über den Lobetag und gestalten eine Ausstellung mit.

24.5.: Wieder Teilnahme am Deutschen Mühlentag mit Mühlenführungen, Kunsthandwerk und hausgemachten Leckereien. Die Aktion erfährt wieder eine großartige Resonanz.[P Mai 3.6.: Etwa 30 Heimatfreunde des Literaturkreises zu Gast in der Quabbe-Mühle in Lippborg.[P1.6.]

19.-26.6.: Studienfahrt nach Schlesien und Südpolen unter der Leitung von Josef Regenbrecht gemeinsam mit der AWO.[P14.7.]

26.7.: Dorfrallye im Rahmen des Erwitter Ferienspaßes.[P3.8.]

22.8.: Sommerausflug zum Glockengießermuseum nach Gescher.[P3.8.]

Ende August: Die Heimatfreunde haben das alte Steinkreuz im Pöppelschetal südlich des Domhofs restaurieren lassen.[P31.8.]

26.9.: Schnadgang zusammen mit der KAB; ca.50 Teilnehmer.

3.10.: Gottesdienst in plattdeutscher Sprache mit Pfarrer Walter Schütte. Der Erntealtar ist auch wieder von den Heimatfreunden gestaltet worden.

8.10.: Wolfgang Marcus präsentiert die neue Bibliographie des Vereins mit jetzt 291 Titeln.

20.10.: In der Presse wird auf Exponate in der Karolingerausstellung in Paderborn hingewiesen, die aus Westernkotten stammen.

21.10.: Der Salzarbeitskreis beschäftigt sich mit der Vorbereitung des Solbad-Jubiläums im Jahre 2000.

28./29.12.: Teilnahme am Lichtermarkt der Solbad und des KVV: Es werden Waffeln und Schmalzbrote verkauft.

2000

7.1.: Zum 7. Mal geben Wolfgang Marcus und Bernd Funck als erste die Ortschronik von Bad Westernkotten bei Archivar Busch ab. Gleichzeitig erscheint in der Presse ein kurzer Vorausblick auf das Jahr 2000.

19.1.: Dia-Vortrag zur Jakobusverehrung und den Jakobus-Pilgerwegen in unserem Raum, Referentin: Annemarie Schmoranzer. Etwa 50 Teilnehmer.

26.1.: Goethe-Abend des Literatur-Kreises in der Wassermühle. Etwa 25 Teilnehmer.

3.2.: Wolfgang Marcus als Koordinator stellt das Programm der Bad Westernkötter Vereine beim Bürgerfest der Stadt Erwitte am 28.5. in der Presse vor.

11.2.: JHV im Johannes-Haus. Bestätigung des Vorstandes. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag des Wüstungsforschers Boris Ahlers aus Welver, dessen gezeigte Funde alle begeistern.

Die Heimatfreunde wollen weitere Gästeführer für Rundgänge durch den Ort ausbilden.

14.3.: Gut besuchter Literaturabend zu Goethes Faust.

Beim Palmbundbinden unterstützen Mitglieder des Vereins die Frauengemeinschaft.

3.5.: Auf Initiative der Heimatfreunde wird erstmals eine geführte Radtour für Kurgäste durchgeführt. Die Leitung haben Monika Joachimsmeier und Gertrudis Brexel.

7.5.: Wanderung in der Nähe von Paderborn auf einem alten Jakobus-Pilgerweg. Etwa 30 Teilnehmer.

Pfingstmontag öffnet die Schäferkämper Mühle wieder im Rahmen des Deutschen Mühlentages. Beim Rahmenprogramm geht es u.a. um (Un-)Kräuter.

4.7.: Treffen des Plattdeutschkreises in der Mühle aus Anlass von Kleinlobetag.

11.8.: Der Patriot berichtet über einen Nachfahren der Familie Feldewert, der aus den USA kommend auf der Suche nach seinen Vorfahren aus Bad Westernkotten ist. Der Heimatverein ist bei der Suche behilflich.

18.8.: Krautbundbinden; gemeinsame Aktion der Heimatfreunde und dem „Frauentreff“ der kfd; sonntags dann Kräuterweihe im Rahmen einer Familienmesse.

10.9.: Die Heimatfreunde beteiligen sich mit einer Ansichtskartenaktion am „Tag der offenen Tür“ von Solbad und Kliniken.

30.9.: Teilnahme einer kleinen Abordnung am Schnadgang von Westereiden.

1.10.: Plattdeutsche Messe zum Erntedank mit Pater Clemens aus Königsmünster. Die Heimatfreunde haben auch den Erntealtar wieder ansprechend gestaltet.

Anfang Oktober fahren einige Heimatfreunde mit zum Expo-Dorf nach Ottenhausen.

Die Heimatfreunde erhalten 1000 DM von der Stadt für die Neufassung der Grundschulmappe.

Anfang Dezember: Auf Initiative der Heimatfreunde wird Faluisers Kreuz unter Schutz gestellt und restauriert.

Anfang Dezember erscheint die neue Grundschulmappe für den Sachunterricht. Es ist bereits die dritte Auflage seit 1989.

2001

Am 8.1. wird auf Initiative der Heimatfreunde der Elisabeth-Altar aus dem Elisabethheim in der Pfarrkirche frisch restauriert aufgebaut.

11.1.: Zusammenkunft des Literaturkreises in der Mühle, 25 Teilnehmer. Gelesen werden aus dem Leben und Werk von Heinrich Heine.

23.1.: Übergabe der Ortschroniken an Archivar Busch.

28.1.: Dankeschönfahrt für alle Helfer nach Herzfeld. Abschluss in der Quabbemühle.

4.2.: Wanderung über Schwarzenraben zum Grünkohlessen beim Schwalbenwirt.

9.2.: Präsentation des Dorfmodells „Westernkotten 1829“ und Eröffnung der Ausstellung „50 Jahre Solbad – Streiflichter durch die Kurgeschichte“. Kurdirektor Loth würdigt das großartige Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Solbad.

Der Heimatverein unter dem Vorsitz von Wolfgang Marcus (2001 – heute)

2001

9.3.: JHV im Johannes-Haus mit Satzungsänderung und Neuwahlen. Der Vorstand wird um drei Beisitzer erweitert. Nach den Wahlen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Wolfgang Marcus (1.Vors.), Hans Klein (2.Vors.), Dieter Tölle und Norbert Lüning (1.u.2.Kassierer), Annemarie Schröder (Geschäftsführerin), Ferdinand Mönnig (Technischer Beisitzer) sowie Marlies Brock, Lotti Merschmann und Josef Wieneke (Beisitzer).     Maria Peters wird als langjährige Vorsitzende verabschiedet und erhält einen Lindenbaum als Geschenk. Nach der offiziellen Sitzung erleben die Heimatfreunde sowie zahlreiche Gäste die Uraufführung des Films „Bad Westernkotten zu allen Jahreszeiten“, den Gerhard Vogt gedreht hat.

17.3.: Auf dem Spielplatz an der Mühle wird zur Verabschiedung von Frau Peters eine Linde gepflanzt, ebenso ein Pflaumenbaum für das jüngste Mitglied des Vereins.

18.3.: Wanderung über die Nuttlarer Höhe. 30 Teilnehmer.

4.4.: Der Arbeitskreis Geschichte legt neue Schwerpunkt fest. So ist eine Totenzettelsammlung in Planung.
5.4.: Erste Sitzung des neuen Vorstandes. Ein Programmheft für die 2. Jahreshälfte ist in Vorbereitung. Für das neue Jahr werden bestimmte Projekte festgelegt.

6.4.: Wolfgang Marcus veröffentlicht zusammen mit der Volksbank Anröchte das Buch „Die Dörfer der Stadt Erwitte“.

12.4.: Palmbundbinden der Gruppe „Frauenrunde“ zusammen mit den Heimatfreunden.

19.4.: Im Patriot werden mittelalterliche Funde aus den Westernkötter Wüstungen vom Bodendenkmalamt vorgestellt.

Ende April: Die Heimatfreunde sammeln Totenzettel für eine Ausstellung im nächsten Jahr.

9.5.: Der Arbeitskreis Geschichte beginnt mit einer Grundinventur des Archivraums.

22.5.: Präsentation der im Aufbau befindlichen Totenzettelsammlung, die Toni Erdmann und Irmgard Boberschmidt anlegen.

23.5.: In den Heimatblättern erscheint ein umfangreicher Beitrag von Dr. Vogel zur Hydrogeologie der Salzquellen von Bad Westernkotten.

27.5.: Wanderung von Kallenhardt zur Altenbürener Mühle. 23 Teilnehmer. Ende Mai: Bis zum 10. Juni Ausstellung mit Grußkarten in den Räumen der Sparkasse.

4.6.: Teilnahme am 8. Deutschen Mühlentag mit einem bunten Programm rund um die Schäferkämper Mühle.

26.6.: Entstaubung des Mühlenbodens.

27.6.: Ein Beitrag von Wolfgang Marcus findet Eingang in das Internationale Jahrbuch für Salzgeschichte.

Ab 1.7. ist Fritz Herfort neuer Hausmeister der Mühle. Sein Vorgänger Franz-Josef Göbel hat Ende April sein eigenes Haus bezogen.

10.7.: Treffen des plattdeutschen Kreises aus Anlass des Kleinlobetages. Es wird u.a. auch der am 3.7. verstorbenen Magdalene Jesse gedacht, die jahrelang dem Arbeitskreis vorstand.

Ende Juli: Erstmals gibt der Verein ein Info-Blatt mit allen Terminen heraus, dass allen Vereinsmitgliedern zugestellt wird.

Im Zusammenwirken mit dem Heimatverein sind 4 neue Ansichtskarten über den Kurort erschienen.

17.8.: Krautbundbinden zusammen mit der kfd; relativ geringe Beteiligung, sicherlich auch wegen der hohen Temperaturen und der Ferien.

26.8.: Wanderung in Salzkotten unter der Leitung von Dr. Vogel.

23.9.: Wanderung im Raum Rüthen fällt wegen des schlechten Wetters und einer nur geringen Teilnehmerzahl aus.

25.9.: Literaturabend in der Mühle zum Thema „Frauenliteratur“.Etwa 25 Teilnehmer.

30.9.: Wieder plattdeutscher Erntedankgottesdienst mit Pater Clemens Brunnert von den Benediktinern aus Meschede. Der Arbeitskreis Brauchtum hat den Erntealtar wieder sehr schön gestaltet.

3.10.: Schnadgang entlang der nördlichen Grenze gemeinsam mit der KAB. Etwa 60 Teilnehmer, darunter auch BM Fahle. Am Schnadstein am Suckeweg auch Zusammenkunft mit einer Bökenförder Abordnung. Gemütlicher Abschluss an der Mühle.

2002

1.2.: Die katholische Kirchengemeinde Bad Westernkotten gibt eine umfangreiche Festschrift zum 100-jährigen Bestehen heraus. Das Redaktionsteam wird von den Heimatfreunden gestellt.

16.2.: Exkursion zum Zachariassee

26.4.: Pflanzaktion an der Antoniuslinde

28.4.: Ganztagesexkursion in die Baumberge

20.5.: Zum 9.Mal Teilnahme am Deutschen Mühlentag, mehr als 1000 Besucher. Besonderes Interesse findet auch die Präsentation von Fritz Dietz mit Funden aus den Wüstungen rund um Bad Westernkotten.

25.5.: Fahrt des Literaturkreises ins Literaturmuseum im Haus Nottbeck bei Oelde.

Die Heimatfreunde engagieren sich für zwei Vitrinen im Johannes-Haus, in denen sakrale Gegenstände ausgestellt werden.

6.7.: Eröffnung einer Ausstellung „20 Jahre Heimatfreunde Bad Westernkotten“ im Johannes-Haus, liebevoll zusammengestellt von Maria Peters und weiteren Frauen.

9.7.: Am Kleinlobetag trifft sich der Plattdeutsche Kreis unter der Leitung von Toni Erdmann. Mit dabei auch Gäste aus Lippstadt.

16.8.: Krautbundbinden vor der Kirche.

22.8.: Der Literaturkreis besucht den Thing-Hof in Möhnesee-Theiningsen und liest dort aus Werken Adolf von Hatzfelds.

30.8.: Unter der Antoniuslinde treffen sich etwa 30 Heimatfreunde zur Einweihung der neuen Sitzgruppe und Eröffnung der Patenschaft.

3.10.: Schnadgang mit Zusammentreffen der Bökenförder Heimatfreunde. An der Weihe wird ein großer Schnadstein gesetzt, der in Anwesenheit der Ortsvorsteher enthüllt wird.

4.10.: Der Literaturkreis liest aus Julius Petris Roman „Pater Peccavi“.

6.10.: Gottesdienst mit plattdeutschen Texten, Zelebrant ist Pfarrer Müller. Der Arbeitskreis Brauchtum hat wieder einen schönen Erntedankaltar aufgebaut.


[1] Vgl. dazu den Beitrag: Vereine und vereinsähnliche Gemeinschaften in Bad Westernkotten von Albert Richter und Wolfgang Marcus, in: Bad Westernkotten. Altes Sälzerdorf am Hellweg, Lippstadt 1987, S. 399 – 446, hier S. 444

[2] vgl. hierzu den Bericht von Renate Malsch in „GiG – Gemeinde im Gespräch“, Heft 5/1980, S. 17/18

[3] so in einem Beitrag von mir in der Gemeindezeitung „GiG“ vom August 1980, S. 6 und 7; vgl. auch die Antwort von Ursula Lüning im „GiG“ vom September 1980, S. 17/18

[4] damals noch im alten Badehaus am Zuweg zum Westwall („Ronnedoil“)

[5] vgl. Patriot vom 22.12.1950, abgedruckt auch in „GiG“ 8/1980, S.6

[6] wie Anm. 1, S.444/445

[7] im Eigentum von Wolfgang Marcus, jahrweise auch in „Vertell mui watt“, der Beilage zum Mitteilungsblatt  abgedruckt.

[8] Vgl. dazu die von mir verfaßte „Bibliographie zu Bad Westernkotten“

[9] Die wichtigsten Ereignisse sind hier aus den Ortschroniken entnommen, die seit 1987 von mir und seit 1993 von Bernd Funck und mir im Auftrag der Stadt Erwitte zusammengestellt werden und im Stadtarchiv Erwitte einzusehen sind. Dort auch weitere Quellenangaben.